Über uns

Vielfaltsprojekte wird getragen von einem jungen, wachsenden Team rund um den Diversity-Trainer Lorenz Narku Laing. Hier finden Sie alle Informationen rund um das Team und ihre Aktivitäten.

Narku Laing, M.A.

Gründer und Geschäftsführer von Vielfaltsprojekte

Lorenz Narku Laing ist Diversity-Trainer, Gründer, Minderheitenrechtler und Social Entrepeneur. In 2020 wurde Lorenz Narku Laing als 30 unter 30 der #GenerationGrenzenlos von der Hertie-Stiftung ausgezeichnet. Seit fünf Jahren führt er als Geschäftsführer sein aufstrebendes Sozialunternehmen Vielfaltsprojekte mit dem, Ziel Rassismus in unserer Gesellschaft zu bekämpfen und Vielfalt zu fördern. Als Interviewpartner oder Kommentator beteiligt er sich an der öffentlichen Debatte um Migration und Diskriminierung. Interviews, Kommentare und Medienbeiträge mit und von ihm erschienen unter anderem bei Schwäbische Zeitung, Quarks & Co., Bayerischer Rundfunk, UniSpiegel, Frankfurter Neue Presse, Mittelbayerische Zeitung, Bento oder Münchner Merkur.

Seit 2017 arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft an der Universität München (LMU), forscht schwerpunktmäßig zu den Themen Flucht, Migration und Rassismus und arbeitet derzeit an seiner Dissertation zu Rassismus in Deutschland. Darüber hinaus absolvierte er eine Ausbildung zum Peer-Diversity-Trainer bei Eine Welt der Vielfalt e.V. und bildete sich 2016 im Rahmen einer Verstärker-Fortbildung der Bundeszentrale für politische Bildung zur Arbeit mit bildungsbenachteiligten Jugendlichen fort.

Lorenz Narku Laing ist Träger eines B.A. in Soziologie mit dem Nebenfach Rechtswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt. Im Rahmen eines Auslandsstudiums am Kings-College-London vertiefte er seine Kenntnisse in den Bereichen Geschichte und Religionswissenschaft und schrieb einen Blog für die Frankfurter Neue Presse rund um das Thema Vielfalt. Während seinem M.A. in Politics, Administration and International Relations an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen und einem Auslandsaufenthalt an der Universität Zürich wurde er vom Begabtenförderwerk der Hans-Böckler-Stiftung gefördert. Seine Masterarbeit verfasste er im Rahmen eines Kooperationspraktikums bei den Vereinten Nationen in Genf.

Für sein Engagement als Diversity-Trainer und im Vorstand von Humanity in Action Deutschland e.V. wurde er als „Leader of Tomorrow“ in den Knowledge Pool vom St. Gallen Symposium berufen und ihm wurde das Young Leaders Bursary vom Leadership Exzellence Institute Zeppelin verliehen. Später machte ihn die Zeppelin Universität zum Pioneer of the Month. Zudem ist er Mitglied von Network Inclusion Leaders und Humanity in Action Senior Fellow. Heute engagiert er sich unter anderem als Mentor für armutsbetroffene Migrant*innen, als Mitglied der Stipendienkommission von Talente im Land – Bayern oder ehrenamtliches Mitglied in der Auswahlkommission seiner Alma Mater. In der Vergangenheit engagierte sich Lorenz Narku Laing als American-Footballtrainer in der Jugendbundesliga sowie Landesauswahl. Weiterhin an der Zeppelin Universität als Vorsitzender des Student Council sowie Mitglied im Senat und der Stipendienkommission. Von 2015 bis 2018 war er Vorstandsmitglied von Humanity in Action Deutschland e.V.

Jasmin Köhler, M.A.

Freie Beraterin

Jasmin Köhler arbeitet als freie Beraterin für Vielfaltsprojekte und unterstützt das Unternehmen mit ihrem fundierten Fachwissen und ihrer langjährigen Erfahrung im Bereich Diversität.

Direkt nach dem Abitur im Sommer 2010 startete Jasmin Köhler ihr Bachelorstudium Public Management an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiums, verbunden mit einer Auszeichnung für ihre hervorragende Abschlussarbeit, hatte sie den Wunsch nun auch die Sichtweise der Privatwirtschaft kennenzulernen. Deshalb begann sie, mit der Unterstützung eines Stipendiums, das Masterstudium General Management an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen am schönen Bodensee.

Im Rahmen ihres Masterstudiums ergänzte Jasmin Köhler ihr theoretisches Wissen und sammelte praktische Erfahrung im Bereich der Führungskräfteentwicklung in einem großen Konzern in der Schweiz. Das Masterstudium schließt Sie im Jahr 2016 mit ihrer Thesis zum Thema Heterogenität in den Führungsebenen, am Beispiel von Menschen mit Behinderung in Führungspositionen, ab. Dieses Thema hatte einen sehr persönlichen Hintergrund, da Jasmin Köhler selbst aufgrund einer Muskelerkrankung im Rollstuhl sitzt.

Während des Studiums absolvierte sie diverse Praktika in der öffentlichen Verwaltung und sammelte hierbei unzählige Erfahrungen über die Strukturen und Abläufe in deutschen Verwaltungen. Neben dem Masterstudium engagierte sie sich ehrenamtlich in verschiedenen Gremien und Initiativen der Zeppelin Universität. Seit vielen Jahren setzt sie sich stets für die Gleichberechtigung von Menschen mit Behinderung sowie einer zunehmenden Diversität in der Gesellschaft ein. Dafür unterstützt sie nun auch tatkräftig Vielfaltsprojekte.

Florian Lenner

Persönliche Assistenz

Florian Lenner arbeitet als persönlich Assistenz von Lorenz Narku Laing bei Vielfaltsprojekte. Im Jahr 2017 begann er sein Studium der Politikwissenschaft und Kommunikationswissenschaft, mit dem Schwerpunkt der auswärtigen Politik, an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und der University of Helsinki. Darüber hinaus war er als studentische Hilfskraft am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität tätig. Als Stipendiat wird er während seines Studiums von der Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt.

Im Rahmen seines Studiums unterstützte er einen Abgeordneten des Bayerischen Landtages neun Wochen als Praktikant bei der Recherche zu europapolitischen Themen, dem Schreiben von Anfragen und der Vorbereitung von Terminen. Ende 2019 führte ihn ein Praktikum im Bundesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen für drei Monate nach Berlin, wo er sich mit den Bereichen Europapolitik und Außenpolitik befasste.

Neben seinen studentischen und nebenberuflichen Aktivitäten war und ist Florian Lenner auch ehrenamtlich engagiert und befasst sich dabei besonders mit Migrationspolitik und Integration. Unter anderem war er in den Jahren 2015 und 2016 Teil der AG Geflüchtetenhilfe am Ignaz-Kögler-Gymnasium. Zwischen Oktober 2018 und Oktober 2019 begleitete er zwei neue Studierende während ihrer ersten beiden Semester in Rahmen des Peer-to-Peer Mentorings der LMU. Außerdem ist er politisch aktiv und gestaltete unter anderem in seinem Verband den Europawahlkampf 2019 in München.

 

Mahir Türkmen

Projektassistenz Veranstaltung und Akquise

Mahir Türkmen ist als Projektassistenz für Veranstaltung und Akquise bei Vielfaltsprojekte verantwortlich. Im Jahr 2014 absolvierte Mahir Türkmen einen internationalen Jugendfreiwilligendienst in Haifa in Israel mit der Organisation Aktion Sühnezeichen Friedensdienste. Nach seinem Freiwilligendienst studierte er im Bachelor Staatswissenschaften mit den Schwerpunkten Soziologie und Politische Theorie an der Universität Passau. Ab dem Sommersemester 2020 wird er seinen Master in Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin beginnen.

Da Mahir Türkmen sich bereits früh gegen gesellschaftliche Ungerechtigkeiten einsetzen wollte, ist er seit seiner Schulzeit bildungspolitisch engagiert. Dabei haben sowohl Themen wie Mitspracherecht und Repräsentation (Gründung der Stadtschülervertretung in Augsburg), als auch politische Gestaltung bzw. Schaffung von Freiräumen für Betroffene von Diskriminierung sein Handeln stets begleitet. Nachhaltige Strukturen zu schaffen und Demokratisierungsprozesse anzustoßen, um damit auf eine inklusive Gesellschaft hinzuarbeiten, ist ein wichtiger Teil seiner bisherigen politischen Bildungsarbeit.

Daher hat er wiederholt 2017 und 2019 das „Festival contre le Racisme“ in Passau mitorganisiert. Das Festival stellt in Passau das größte bildungspolitische Angebot zum Themenbereich Rassismus und Diskriminierung dar. Darüber hinaus ist Herr Türkmen Mitbegründer der Ortsgruppe von „Aktion Seebrücke Passau“ sowie der „Minorities United“ Hochschulgruppe der Universität Passau. Dort sollen Menschen, die von Rassismus betroffen sind, in einem diskriminierungsfreien Raum die Möglichkeit der Vernetzung und die Förderung von Minderheiten erfahren.