Aktuelles

Öffentliche Veranstaltungen

Geschichten von Vielfalt, Identität und Heimat

Im November gestalten wir eine Workshopreihe zu den Themen Vielfalt, Identität und Diskriminierung für den Landesjugendring Brandenburg. Wir beschäftigen uns mit der langen Geschichte von Migration in Deutschland, beleuchten die Intersektionalität des Begriffes Diversität und verbinden Diversität mit der Frage der Identität. Die Veranstaltung dient der Weiterbildung von Ehren- und Hauptamtlichen in der Jugendarbeit, die wir dabei unterstützen, neue Impulse in ihre Profession zu integrieren.

Interkulturalität und Jugend

Viele junge Menschen erfahren in der Schule oder ihren Freizeitaktivitäten in (Jugend-)Verbänden Diskriminierung und Ausgrenzung. Auf dem Fachtag "Interkulturalität und Jugend" befassen wir uns mit der Frage, wie Verbände junge Menschen davor schützen können und welche Möglichkeiten es zur Öffnung der traditionellen Verbandskultur gibt. Außerdem beschäftigen wir uns mit latenten Ausgrenzungsmustern, Strategien, um diese zu verhindern und diskutieren Möglichkeiten, wie Verbände eine Vorreiterrolle im Bereich der Partizipation einnehmen können.

 

"wirklich frei sein"

Eine Veranstaltung im Rahmen des Kulturprogramms zum Augsburger Hohen Friedensfest 2019

 

Seminar „Entwicklungszusammenarbeit: koloniale Kontinuitäten?“ im Rahmen der Peace Summer School der Universität Augsburg (03. August 2019)

In dem ganztätigen, cross-medialen Seminar wurden die Themen Entwicklungszusammenarbeit und Postkolonialismus beleuchtet. Dabei lag der Fokus besonders auf postkolonialen Mustern der Zusammenarbeit zwischen globalem Norden und globalem Süden.

Festival Contre Le Racisme Passau (15. Juni 2019)

Ob in der Schule oder Ausbildung, im Job, in der Uni oder sonstwo: Rassismus kann betroffenen Menschen überall begegnen. Im Empowerment-Seminar beleuchteten wir im Rahmen des Festivals Contre Le Racisme in Passau unsere Biographien und erarbeiteten Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede, die Betroffene teilen. Im Mittelpunkt stand hierbei das Stärken positiver Verbindungen zwischen Rassismusbetroffenen.

Vortrag am Gymnasium Puchheim (07. Juni 2019)

Zum 70. Jahrestag des Grundgesetzes gestalteten wir einen Vortrag zu Diversität am Gymnasium in Puchheim. Dabei ging es neben den Errungenschaften vor allem aber um die vielen Lücken, die sich heute noch darin befinden.

 

Demokratiekonferenz für die Stadt Storkow (17. Mai 2019)

Vor Monaten begannen die Planungen einer Demokratiekonferenz für die Stadt Storkow und das Amt Scharmützelsee in Ostbrandenburg gemeinsam mit der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Oderland-Spree. Vielfaltsprojekte begleitete die Veranstaltungsdurchführung von der Speakerauswahl über die Dekoration bis hin zur pädagogischen Konzeption. Vor Ort hielt Lorenz Narku Laing eine Keynote über Rassismus in Deutschland, leitete einen Workshop zu "Vielfalt gestalten" und moderierte eine Podiumsdiskussion zum "Demographischen Wandel“ mit hochrangigen Vertretern aus der Lokalpolitik.
Seit Januar 2019 sind Storkow (Mark) und das Amt Scharmützelsee „Partner für Demokratie“ und fördern im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie Leben!" zivilgesellschaftliche Projekte. Die Demokratiekonferenz war der Kick-Off für den lokalen Prozess und Gründung eines Begleitausschusses. Hier können Sie sich über den weiteren Prozess informieren.
Besonders begeistert haben uns die Möglichkeit die vielfältigen Akteure vom Nachbarn über die Rentnerin bis zum Feuerwehrmann mit den Profis aus Sozialarbeit und Verwaltung ins Gespräch zu bringen. Wir hoffen das Format der Demokratiekonferenz in andere kleine Kommunen zu bringen.

Medienpräsenz

Sprache verleiht unserem Denken Ausdruck. Besonders unter diesem Aspekt ist die bis heute weite Verbreitung des N-Wortes erschreckend. In einem Interview mit bento, dem jungen Format vom Spiegel, sprach ich über meine ganz persönlichen Erfahrungen damit. Wann begegnete mir das Wort erstmals, wie reagiere ich darauf und warum gehört das N-Wort aus dem Sprachgebrauch verbannt? Die Antworten auf diese Fragen finden Sie hier.

Eine Nation gebaut auf Migration schottet sich ab.

Der Brexit ist in den letzten Monaten immer undurchsichtiger geworden und hat die europäische Agenda so kurz vor der Wahl stark dominiert. In meinem Beitrag im MiGAZIN gehe ich einen Schritt zurück und erläutere die Paradoxie des Brexit im historischen Kontext. Großbritannien war immer ein Land der Migration, heute versuchen die Brexiteers durch die Kriminalisierung und Dramatisierung des Fremden eine Abschottung ihres Landes zu erwirken. Und sie hatten Erfolg. Meinen Beitrag im MiGAZIN können Sie hier nachlesen.

Das schwarze Leben scheint weniger wert.

Noch heute gibt es eine eklatante Ungleichheit der globalen Bewegungsfreiheit zwischen Afrikanern und Europäern. Im Mittelmeer setzt sich diese koloniale Tradition konkret fort. Dem schwarzen Leben wird das Privileg eines sicheren Reisewegs in weit größerem Umfang entzogen als anderen Gruppen. Mein Beitrag im MiGAZIN behandelt dieses Thema.

 Todesursache Flucht

Zum internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2018 erscheint das Buch "Todesursache Flucht", an dem ich als Gastautor mitwirken durfte. Täglich hören wir in den Nachrichten von Unfällen mit mehreren Toten. Dabei werden Individuen zu Zahlen und Menschenleben vergessen. Auf dem Mittelmeer sterben täglich Menschen, von denen wir mittlerweile nichts mehr hören. Darüber schreibe ich in der Mittelbayerischen Zeitung. Den kompletten Artikel finden Sie hier.

Demütigendes, ausgrenzendes Programm: was der Brexit wirklich ist.

Der Brexit stand kurz bevor und wurde dann doch erneut verschoben. Die Chronologie der Ereignisse wird immer unübersichtlicher und auch das Image der Briten im Rest der Europäischen Union nimmt beträchtlichen Schaden. Betrachtet man allerdings die Forderungen der Leave Kampagne, wird klar was der Brexit wirklich ist: ein rassistisches Programm, dass die Abgrenzung des Eigenen vom Fremden in den Vordergrund stellt. Der Brexit stellt Mauern auf, obwohl das Land historisch von Migration geprägt ist. In meinem Beitrag im Münchner Merkur gehe ich auf diese These näher ein.

Tagung zu Rassismus an der Evangelischen Akademie Tutzing.

Gemeinsam mit dem Jungen Forum der Evangelischen Akademie und Humanity in Action Deutschland e.V. leitete ich eine Tagung zu Rassimus. Im Rahmen von Workshops behandelten wir die Fragen, was wir gegen Rassismus in unserer Gesellschaft tun, wie wir den Betroffenen helfen und wie wir der Problematik Aufmerksamkeit verschaffen können. Die Süddeutsche Zeitung schreibt hierzu.

 

Diversität als Ressource verstehen.

Minderheiten sind in der öffentlichen Verwaltung unterrepräsentiert, könnten aber einige Probleme lösen. Die Diversity-Forschung und Vordenker einer repräsentativen Bürokratie liefern zudem Argumente, warum die Minderheiteninklusion auch moralisch notwendig ist. Meinen Artikel in Innovative Verwaltung finden Sie hier.

Lesung mit Studierenden der Ludwig-Maximilians-Universität München

Am internationalen Tag der Menschenrechte, dem 10. Dezember 2018, erschien das Buch "Todesursache Flucht", in dem ich als Gastautor meine Überlegungen zur Migrationsdebatte in Europa beitragen durfte. Im Rahmen einer Diskussionsrunde an der LMU, konnte ich diese Gedanken auch den Studierenden präsentieren. Den Artikel hierzu finden Sie auf der Seite des Hirnkost Verlages.

Updates

Unser Team

Mit dem Beginn des Septembers kommen auch viele Neuigkeiten auf Vielfaltsprojekte zu. So haben wir ein neues Büro, zwei neue Teammitglieder, neue Projekte und eine neue Instagram-Seite (vielfaltsprojekte). Auf dieser werden Sie immer über alle aktuellen Themen auf dem Laufenden gehalten. Doch zuerst wollen wir uns Ihnen vorstellen: Narku Laing hat die Plattform 2015 mit der Version gegründet hat, hochwertige Bildungsangebote und Beratungsleistungen zu Vielfalt, Diskriminierung und Rassismus anzubieten. Florian Lenner arbeitet seit März 2019 als persönliche Assistenz für Narku Laing, zwei Monate später bereicherte auch Jasmin Köhler als freie Beraterin das Team. Neu dabei sind Mahir Türkmen, Projektassistenz für Veranstaltung und Akquise und Naima Atabani, Projektassistenz für Fort- und Weiterbildung.

Visiting Academic at the University of Birmingham

Im März 2019 durfte ich als Gastdozent an der Universität in Birmingham lehren. Kurz vor dem Brexit erlaubt mir die EU-Förderung, jungen Studierenden etwas zu den Themen Migration und Rassismus in Deutschland beizubringen. In dieser Zeit stellte ich meine Forschung im Rahmen einer Wissenschaftskonferenz am Institut für Deutschlandstudien vor und verfasste Artikel für Mittelbayerische Zeitung, Münchner Merkur und das MIGAZIN. Als deutscher und britischer Staatsbürger an den Geburtsort meines Vaters zurückzukehren, ist eine besondere Erfahrung.